Do., 31.10.2024

Ein Meilenstein der Ökumene

Augsburg - Stadt des Friedens und der Ökumene

Bei einer ökumenischen Vesper in der Augsburger Kirche St. Anna wird an die gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre erinnert.

In dieser Woche hat sich die gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre zum 25. Mal gejährt. Da muss man ein bißchen ausholen und zurückgehen bis zu Martin Luther, der die Auffassung vertreten hatte, dass nur Gott und nur das Evangelium den Menschen befreien könne, und das man sich die Gnade Gottes nicht zum Beispiel durch Ablässe kaufen könne. Jedenfalls wurde darüber – und natürlich über vieles andere auch – heftig gestritten und erst 1999 wurde dieser Streit zwischen katholischer und evangelischer Kirche beigelegt – und die gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre unterzeichnet. Daran wurde jetzt, ein Viertel Jahrhundert später – erinnert.

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